Bodo H. Riederer, Car Cosmetic

Bodo Riederer, Car Cosmetic

Bodo Riederer (Foto: Car Cosmetic)

Bodo H. Riederer ist Geschäftsführer von Car Cosmetic

Was wäre die Alternative zu Ihrer jetzigen Tätigkeit?

Anwalt in einer international tätigen Kanzlei. Familiäre Verpflichtungen haben dies nicht möglich gemacht.

Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?

In Wien habe ich mich immer besonders heimisch gefühlt. Gerne hätte ich da eine Altbau-Wohnung, so dass ich die Stadt als „einheimischer“ noch mehr genießen könnte.

Was war bisher Ihre größte Herausforderung?

Der Aufbau und die erfolgreiche Führung meiner Firma Car Cosmetic seit 1980.  Eine Firma über Jahrzehnte nicht nur am Leben zu halten, sondern erfolgreich zu führen, war und ist eine wirklich große Aufgabe. Besonders stolz bin ich darauf, dass meine Mitarbeiter mir das bis zum heutigen Tag mit sehr guten Leistungen gedankt haben.

Welche Entscheidungen haben Sie bereut?

Diese Frage muss ich, Gott sei Dank, nicht im Plural beantworten. es gab jedoch über lange Jahre eine Partnerschaft mit einer damals renommierten event-Cleaning-Firma, deren ende in jeder Hinsicht sehr enttäuschend für mich war. da hat es mir auch nichts genützt, dass es vielen anderen Geschäftspartnern zeitgleich oder später genauso ergangen ist. Wir alle waren mehr als erleichtert, als es diese Firma nicht mehr gab.

Was machen sie gegen Stress?

Den Stress an der sportlichen „Front“ auszugleichen, ist nicht meins. Ich genieße es schon sehr, mich mal ganz zurückziehen und in aller Ruhe in Wirtschaftzeitungen vertiefen zu können.

Was bedeutet Ihnen Erfolg?

Da unser Geschäft sehr lebhaft ist, man mit unterschiedlichsten, sehr anspruchsvollen Geschäftspartnern zu tun hat, ist es für mich ein Riesenerfolg, wenn Kunden uns spüren lassen, dass sie mit unseren Leistungen zufrieden sind und uns auch noch weiterempfehlen.

Was kann Sie beeindrucken?

Dass es in der heutigen Welt, die durch die Medien immer nur katastrophal hingestellt wird, noch gelebte Hilfsbereitschaft und Anteilnahme gibt, privat und auch unter Geschäftskollegen. Auch die Hilfsbereitschaft der deutschen bei Katastrophenfällen finde ich großartig und bewundernswert.

Welches Live-Ereignis hat Sie bisher am meisten beeindruckt?

Das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühl. Ich kenne die strecke selbst, kann aber nicht nachvollziehen, dass man da so „runterbrettern“ kann.

Ein großer Verlag will ein Buch von Ihnen veröffentlichen. Über was wollen Sie schreiben?

Es wäre eine philosophische Betrachtung über den Werte- und Sittenverfall in der heutigen Zeit, auch über die verkrüppelten Formen der Kommunikation, die als das Nonplusultra hingestellt werden.

 

Quelle: BLACHREPORT 25-26/11