Starkes Plus: Light+Building schließt mit 196.000 Messebesuchern

Weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik
Frankfurt am Main, 15. bis 20. April 2012

Starkes Plus: Light+Building schließt mit 196.000 Messebesuchern

Top-Thema: Energie-Effizienz ist Wachstumstreiber der Branche

Nachhaltiger Trend: Zuwächse aus dem In- und Ausland

Rund 196.000 Besucher (2010: 183.111) (*) kamen zu der am
20. April zu Ende gegangenen weltgrößten Messe für Licht und
Gebäudetechnik Light+Building. Das ist ein Plus von etwa sieben
Prozent gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren.
2.352 Hersteller (2010: 2.154) (*) aus 50 Ländern präsentierten unter
dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem ausgebuchten
Messegelände ihre Neuheiten und Trends für Licht, Elektrotechnik,
Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen.
Die Besucherzuwächse stammen aus dem In- wie Ausland
gleichermaßen. Der internationale Anteil ist weiter gestiegen und
liegt jetzt bei rund 44 Prozent. Damit kam nahezu jeder zweite
Besucher aus dem Ausland.

„Die Light+Building ist die weltgrößte Messe für Energie-Effizienz.
Gebäude sind mit 40 Prozent Anteil die größten Verbraucher,
entsprechend wichtig ist ihre Rolle bei Smart Grids, also der
dezentralen Energieversorgung. Das sehr gute Ergebnis zeigt, wie
stark weltweit die Nachfrage nach ressourcenschonenden Licht- und
Gebäudetechniklösungen ist – und dass die Light+Building
Treffpunkt Nummer eins für Industrie und Entscheider ist. Die hohen
Erwartungen der Branche, das haben wir in vielen Gesprächen
während der Messetage gespiegelt bekommen, sind damit noch
übertroffen worden“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Sehr positiv ist die Einschätzung der Branchenkonjunktur.
91 Prozent der Besucher und 83 Prozent der Aussteller sind
zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Die zehn führenden
Besuchernationen der Light+Building 2012 sind neben Deutschland
die Niederlande, Italien, Frankreich, Österreich, China,
Großbritannien, die Schweiz, Belgien, Schweden und Russland.
Deutliche Zuwächse verbuchten die Regionen Nord- und
Südamerika sowie asiatische Staaten wie Indien, Südkorea und
Japan. Die Besucherstruktur blieb weitestgehend unverändert mit
den Hauptgruppen Handwerk, Industrie, Handel sowie Architekten,
Lichtplaner und Ingenieure.

Die Besucher interessierten sich je zur Hälfte für den Licht- und/oder
Gebäudetechnikbereich. 98 Prozent von ihnen sind mit dem
Messeangebot zufrieden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer
betrug zwei Tage. Die Bewertungen der Aussteller ergeben ein
ähnlich positives Bild: 86 Prozent der Anbieter sehen ihre
Messeziele erreicht. Die Hersteller aus aller Welt hoben
insbesondere die hohe Besucherqualität, also vor allem die
Entscheidungskompetenz, die Internationalität und die Zahl der
Neukontakte sowie die Erreichung der relevanten Zielgruppen
hervor.

Verlauf und Ergebnis der Messe Light+Building bewerten Industrie
wie Handwerk gleichermaßen positiv. Friedhelm Loh, Präsident des
Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI):
„Die Light+Building 2012 hat die Erwartungen des ZVEI mehr als
erfüllt. Die exzellenten Besucherzahlen sowie die hohe Qualität der
Gespräche stimmen optimistisch, dass sich die Märkte für Licht und
Gebäudesystemtechnik 2012 positiv weiterentwickeln werden. Die
ausgestellten energieeffizienten Technologien zeigen, dass sich mit
dem Know-how der Elektroindustrie die Energiewende erfolgreich
gestalten lässt.“

Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen
Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH):
„Das E-Handwerk ist auf Innovationskurs. Die Light+Building 2012
zeigt es: Ohne das Handwerk keine Energiewende! Im E-Haus der
Elektrohandwerke findet die Energiewende zum Anfassen statt.
Damit beweist das E-Handwerk seine Innovationsstärke bei der
Umsetzung der umweltpolitischen Ziele. Die Aussteller berichten uns
vom großen Interesse unserer Mitgliedsbetriebe an Innovationen –
zukunftsfähige Systemlösungen sind dabei die Favoriten.“

Ergänzt wurde das Angebotsspektrum der weltgrößten Messe für
Licht und Gebäudetechnik mit der Sonderschau „Das Gebäude als
Kraftwerk im Smart Grid“ und dem Building Performance Congress.
Gut angenommen wurde ebenfalls das Trendforum, in dem das
Stilbüro bora.herke.palmisano in vier Rauminszenierungen die
Wohntrends 2012/2013 präsentierte.

Nach Messeschluss konnten die Fachbesucher der Light+Building
und das private Publikum mit der Luminale ein Highlight erleben, das
Frankfurt und die Rhein-Main-Region in faszinierende Lichtwelten
verwandelte. Mehr als 140.000 Besucher aus aller Welt bestaunten
die 170 Licht-Ereignisse in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.

Die nächste Light+Building findet vom 30. März bis 4. April 2014 in
Frankfurt am Main statt.

Bildmaterial zur Light+Building 2012 finden Sie im Medien Center
unter: www.light-building.com, Rubrik „Für Journalisten“ unter
Foto/Audio/Video.